Antrag: Sicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen an der Straße Wichelwisch schaffen

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Anträge Antrag: Sicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen an der Straße Wichelwisch schaffen

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Die Straße Wichelwisch in Tonndorf war Gegenstand im Regionalausschuss vom Februar 2015 (Drs. 20-0799). Auf eine vorherige Anfrage der CDU zum Zaun, konnte die Verwaltung keine zufriedenstellende Antwort geben, da es aufgrund des vergangenen Zeitraums keine Planungsunterlagen mehr gibt (Drs. 20-0725). Auf den mehrheitlich beschlossenen Antrag vom Februar,hat die Verwaltung im Mai 2015 geantwortet, dass der Zaun am Graben aufgrund von Richtlinien und Vorschriften nicht wiederhergestellt wird (Drs. 20-1215). Aufgrund des aktuell zunehmenden Straßenverkehrs im Wichelwisch und da die Antwort der Verwaltung nicht die gesamteSituation, wie sie sich im verengten Teil der Straße Wichelwisch zeigt, beinhaltet, sollte die Straßensituation wegen Verunsicherung und Gefährdung der Nutzerinnen und Nutzer nochmals geprüft werden. Nach Aussagen von AnwohnerInnen, sehen sie sich weiterhin gefährdet.

Die Lage am Wichelwisch verändert sich aktuell und es entsteht mehr Verkehr. Zunächst ist am Sonnenweg die Gyula-Trebitsch-Schule-Tonndorf größer geworden, mehr Kinder aus den Wohnquartieren nutzen nun den Wichelwisch per Rad oder zu Fuß. Auch durch den Wohnungsbau u. a. auf der Pferdewiese ist der Straßenverkehr gestiegen und steigt noch an, der Wichelwisch wird von mehr Menschen mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß genutzt als vorher. Der Zugangs- sowie ruhender Verkehr nehmen zu. Kinder, alte Menschen und Menschen mit Handicap fühlen sich zunehmend unsicherer auf dem Wichelwisch. Nicht zu vergessen die Benutzung als Schleichweg im Berufsverkehr, wenn die Stein-Hardenberg-Straße dicht ist.

Das Problem ist drängender geworden und eine Lösung nötig.

Die Situation stellt sich auch folgendermaßen dar: Weiterhin nehmen vor allem Kinder mit Fahrrad denTrampelpfad neben dem Graben des Wichelwisches. Hierbei gab es aber bereits Stürze von Kindern in den Graben z. B. in diesem Sommer, aber auch alte Menschen sind gefährdet. Denn der abgängige Zaun wurde nicht wieder ersetzt. Zur Gefährdung und Verunsicherung am Wichelwisch trägt vor allem auch der Gegenverkehr bei, denn dabei wird ein Teil des Fußweges genutzt damit die PKWs aneinander vorbei kommen können. Dies ist auch der Fall, wenn LKWs die Straße vor allem morgens nutzen. Aus diesem Grund sind vor allem viele Radfahrende und zu Fuß gehende Kinder sowie alte Menschen, gefährdet und weichen auf den Trampelpfad aus., welcher aber aufgrund des fehlenden Zauns auch nicht sicher ist.

Petitum:

Die Verwaltung wird gebeten

1. Die gesamte Situation im Wichelwisch zu prüfen und hierbei den zunehmenden Verkehr von Autos, LKWs, Fahrradfahrenden und FußgängerInnen einzubeziehen sowie auch die immer wieder vorkommende Situation des Ausweichens auf einen Teil des Fußweges bei Begegnung von zwei PKWs sowie auch LKW nochmals genau zu betrachten. Dabei soll auch die Benutzung des Trampelpfades gesehen werden. Es soll nach möglichen Maßnahmen gesucht werden, um die Sicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu gewährleisten.

2. Sollten dabei keine Lösungen gefunden werden, wird die Verwaltung gebeten ein Geländer am Graben zu erstellen.

Antrag für den Regionalausschuss Wandsbek-Kerngebiet
Drucksachen-Nr. 20/1883

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