Erklärung: DIE LINKE Wandsbek unterstützt ein konsequentes Nachtflugverbot

Allgemein Pressemitteilung

Allgemein, Pressemitteilung Erklärung: DIE LINKE Wandsbek unterstützt ein konsequentes Nachtflugverbot

Kommentare /

Erklärung von Fraktion und Partei DIE LINKE Wandsbek zur Volkspetition für eine konsequente Nachtruhe am Hamburger Flughafen „Helmut Schmidt“

Die Menschen in den An- und Abflugschneisen des Hamburger Flughafens unterliegen täglich besonders in der gesetzlich geschützten Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr hohen Belastungen. Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) hat für einen gesundheitsfördernden Schlaf eine Mindestdauer von acht Stunden vorgegeben, für Kinder sogar noch mehr. Dieser Schlaf wird an mehr als 75 % der Nächte durch Flugverkehr verhindert. 12 % der Menschen in Hamburg fühlen sich von Fluglärm gestört. Für einen innerstädtischen Flughafen in Hamburg Fuhlsbüttel bedeutet das eine besondere Rücksichtnahme und Respekt dem Ruhebedürfnis seiner Nachbarn und den von Fluglärm Betroffenen im Umland entgegenzubringen. Hieran mangelt es ganz offenkundig.

„Der Luftverkehr ist das umweltschädlichste aller Fortbewegungsmittel. Die Belastungen der Menschen in Hamburg und im Umland nehmen nicht ab sondern kontinuierlich zu. Für uns hat der Schutz der Bürger*innen vor Fluglärm Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen des Flughafens. Das Nachtflugverbot gehört seit jeher zu unserer programmatischen Forderung. Insofern unterstützt DIE LINKE in Wandsbek in jeder Hinsicht die Volkspetition des BUND Hamburg für eine konsequente Nachtruhe und ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“, so Julian Georg, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der Wandsbeker Bezirksversammlung.

„Im Gegensatz zu einem Mobilitätsbedürfnis ist der Schutz der Gesundheit ein verfassungsmäßiges Recht. Wenn der Betrieb des innerstädtisch gelegenen Hamburger Flughafens diesen Schutz nicht mehr gewährleistet, dann gilt das Nachtflugverbot in der Zeit der besonders geschützten Nachtruhe als ein probates Mittel. DIE LINKE in Wandsbek wird sich aktiv an der Sammlung von Unterschriften für die Volkspetition beteiligen“, ergänzt Gert Schlüter, Sprecher des Bezirksvorstand DIE LINKE in Wandsbek.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *