PM: Retourenbetrieb der Otto-Group am Standort Bramfeld erhalten!

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Allgemein, Pressemitteilung PM: Retourenbetrieb der Otto-Group am Standort Bramfeld erhalten!

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+++ Fraktion DIE LINKE fordert Solidarität der Bezirksversammlung mit den Beschäftigten

Die Fraktion DIE LINKE. Wandsbek fordert in einem Debattenantrag die Bezirksversammlung auf, sich bei der Sitzung am 01.10.2020 für den Erhalt des Standortes auszusprechen. Der Otto-Konzern plant 840 Stellen in seinem Retourenbetrieb im Stadteil Bramfeld zu streichen. Das Otto-Tochterunternehmen Hermes Fulfilment GmbH soll demnach vollständig ins Ausland verlagert werden. Am 14.09.2020 gab es bereits erste Proteste von ver.di und den Beschäftigten.

„Es ist eine Sauerei, wie die Otto-Gruppe mit ihren langjährigen Beschäftigten umgeht. Die Beschäftigten sind Held*innen der Krise, sie werden nun vor die Tür gesetzt. Das Bild eines Unternehmens, das soziale Verantwortung übernimmt und für Nachhaltigkeit wirbt, passt nicht zu derart unerträglichen Entlassungen mitten in wirtschaftlich schweren Zeiten. Als ein Hamburger Unternehmen hat die Otto-Group eine besondere Verpflichtung gegenüber dem Bezirk und seinen Menschen. Das Bezirksamt und die zuständige Fachbehörde müssen hier ihren Einfluss geltend machen,“ fordert Anke Ehlers, Fraktionsvorsitzende der Linken.

Ehlers bezweifelt zudem, dass es wirklich ökonomisch und nachhaltig ist, die Retouren durch halb Europa zu schicken. Sie weist darauf hin, dass die Beschäftigten in der Vergangenheit enorme Lohnkürzungen in Kauf genommen hatten, um den Standort zu sichern.

Mit ihrer Initiative fordert die Linksfraktion die anderen demokratischen Parteien auf, sich solidarisch mit den Beschäftigten zu zeigen. Ein interfraktioneller Antrag soll daher ein klares Zeichen gegen die Schließungspläne setzen.

Den Antrag zur Sitzung der Bezirksversammlung finden Sie hier.

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