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Geschäftsstelle

PM: Bezirksamt Wandsbek setzt funktionierende Pandemiebekämpfung aufs Spiel.

Die Linksfraktion Wandsbek kritisiert den Umgang mit der Kündigung der Gesundheitsamts-Leitung. Mit einem Debattenantrag zur Sitzung der Bezirksversammlung am 25. Februar will die Fraktion DIE LINKE. außerdem weiteren Problemstellen bei der Pandemiebekämpfung in Wandsbek auf den Grund gehen.

Die Linksfraktion Wandsbek kritisiert den Umgang mit der Kündigung der Gesundheitsamts-Leitung. Mit einem Debattenantrag zur Sitzung der Bezirksversammlung am 25. Februar will die Fraktion DIE LINKE. außerdem weiteren Problemstellen bei der Pandemiebekämpfung in Wandsbek auf den Grund gehen.

Die Beschäftigten des Gesundheitsamts geben täglich alles für die Menschen im Bezirk, doch gleichzeitig scheint das Bezirksamt bei der Kontaktnachverfolgung im Privatbereich weitgehend ahnungslos zu sein. Das wird nach der Beantwortung unserer Kleinen Anfrage immer klarer. Dabei müsste jetzt die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt und der „Zentralen Unterstützung Kontaktnachverfolgung“ gestärkt werden. Dafür müssen Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Pandemiemanagements entwickelt werden und die Probleme müssen auf den Tisch.“, fordert Anke Ehlers, Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Wandsbek.

Der Bezirksamtsleiter hatte gegenüber dem Hauptausschuss der Bezirksversammlung am 18. Januar nicht über die Kündigung der Chefin des Gesundheitsamtes informiert. Offensichtlich wurden zu diesem Zeitpunkt erfolglos Gespräche mit Frau Ishorst-Witte geführt.

Dass die Bezirksamtsleitung die Kündigung einer derart kompetenten und langjährig erfahrenen Expertin nicht abwenden konnte, zeigt, dass die Differenzen drastisch waren. Die Fachkenntnis von Frau Ishorst-Witte bei der Pandemiebekämpfung lässt sich nicht ersetzen. Jetzt muss Herr Ritzenhoff ohne Navigation durch einen Sturm segeln, nachdem ein entscheidender Teil der Mannschaft über Bord gegangen ist.“, kritisiert Ehlers.

Das Bezirksamt Wandsbek scheint nach Kündigung der langjährigen Leiterin des Gesundheitsamtes jetzt zum Tagesgeschäft überzugehen. Der Debattenantrag der Linksfraktion dagegen will offenlegen, wie nachhaltig die Arbeitsfähigkeit des Gesundheitsamtes mit der gegenwärtigen Ressourcenausstattung gewährleistet werden kann.

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