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Auskunftsersuchen: Sanierung ohne Ende? Sanierungsstand und Planung bei den SAGA-Gebäuden am Friedrich-Ebert-Damm

Mehrere SAGA-Häuser am Friedrich Ebert sind seit etwa zwei Jahren eingerüstet ohne das sichtbare Bauarbeiten stattfinden. Deshalb haben wir nachgefragt, was es mit dem Gerüst auf sich hat, wer die Kosten trägt, ob es Entschädigungen für die Mieter:innen gibt und wann ein Ende der Maßnahmen geplant ist.

Zum Sachverhalt:
Am Friedrich-Ebert-Damm besitzt das kommunale Wohnungsunternehmen SAGA vier denkmalgeschützte Häuserblöcke. Die Häuserblöcke, die sich über die Hausnummern 39 bis 77 erstrecken, sind alle seit zwei Jahren eingerüstet (s. Foto in der Anlage). Als Grund für die Einrüstung wurden Dachschäden, die behoben werden müssten, von der SAGA angegeben.  Das (Nicht-)Agieren der SAGA bei den Gebäuden am Friedrich-Ebert-Damm entspricht weder dem Zielbild der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens (s. bspw. Nachhaltigkeitsbericht 2020) noch der Grundwerteerklärung des Unternehmens. Die Mieter:innen sind mit dem Zustand sehr unzufrieden und es kommen immer mehr Fragen über Zeitplanung und Kostenübernahme auf. Ein kommunales Wohnungsunternehmen sollte seine gesellschaftliche Verantwortung und Aufgabe ernst nehmen und möglichst im Sinne der Mieter:innen agieren und arbeiten. Das scheint in den Gebäudeblöcken am Friedrich-Ebert-Damm derzeit nicht der Fall zu sein.

 

Die Antworten der Fachbehörde zu unseren Fragen sind eher vage: Es gäbe nicht reparabele Dachschäden und es würden derzeit intensive Gespräche zwischen SAGA, Oberbaudirektor und Bezirksamt über das weitere Vorgehen laufen. Von Seiten der Mieter:innen gab es schon eine Sammelbeschwerde und mehrere Einzelbeschwerden.
 

Wir bleiben am Ball und arbeiten weiter am Thema, um zu verhindern, dass durch Verschleppung Seitens der Verantwortlichen Kosten und Sanierungsmaßnahmen auf den Rücken der Mieter:innen ausgetragen werden!

Das ganze Auskunftsersuchen findet ihr hier.