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Nur 180 m² Asphalt entsiegelt: Warum Wandsbeks Klimapolitik auf der Stelle tritt
Pressemitteilung: Während Hitze und Starkregen zunehmen, hinkt Wandsbek bei der klimagerechten Stadtentwicklung hinterher. Eine Kleine Anfrage offenbart nun das Ausmaß des Stillstands: Es fehlt an Budget, Personal und politischem Mut zur Umsetzung. Wie internationale Vorbilder zeigen, dass es anders geht – und was jetzt passieren muss.
| Das Hamburger Wochenblatt (Wandsbek, 22.8.26) berichtet darüber in seiner aktuellen Ausgabe. Den vollständigen Presseartikel finden Sie hier Hamburger Wochenblatt |
Eine kleine Anfrage der Linksfraktion Wandsbek (Drs. 22-4041) offenbart ernüchternde Zahlen: Seit Juli 2024 wurden im gesamten Bezirk lediglich 180 Quadratmeter Asphalt an der Berner Brücke entsiegelt. Eine vorherige Anfrage auf Landesebene (Drs. 23-4447) zeigt die Ursache: Es fehlt an Geld und Personal.
Selbst eigene Beschlüsse verlaufen im Sande: Bereits im April 2025 beantragte die Ampel-Koalition in Wandsbek die Entsiegelung von Parkplätzen (Drs. 22-1276). Passiert ist seitdem praktisch nichts.
Wandsbeks Klimaschutzkonzept sagt ganz klar: Weniger Asphalt, mehr Grün und eine Verbesserung des natürlichen Wasserkreislaufes – nur so lassen sich Hitzeinseln stoppen. Jedoch bringt das beste Konzept nichts, wenn es an der Umsetzung scheitert.
Internationale Vorbilder nutzen – Anwohner*innen einbinden
Dass klimagerechte Stadtplanung in der Praxis längst funktioniert, zeigen internationale Vorbilder: Barcelona schafft mit seinen „Superblocks“ grüne Oasen im Wohnquartier und Stockholm trotzt Starkregen mit dem Prinzip der „Schwammstadt“ – mit unterirdischen Speichern, damit Bäume bei Hitze überleben und Straßen bei Starkregen nicht überfluten.
„Die Folgen der Klimakrise spüren wir längst vor der eigenen Haustür. Ideen zum Abpflastern gibt es genug – was Wandsbek fehlt, sind keine neuen Konzepte, sondern ein festes Budget im Haushalt und der politische Mut zur Umsetzung”, sagt Bezirksabgeordneter Gernot Schultz und fordert gleichzeitig: “Wir brauchen echte Bürger*innenbeteiligung, damit die Nachbarschaft ihr Viertel selbst mitgestalten kann. Die Politik muss jetzt endlich in die Gänge kommen!“
Kontakt für Rückfragen:
Gernot Schultz, Bezirksabgeordneter in Wandsbek
E-Mail: gernot.schultz@linksfraktion-wandsbek.de
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